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Eucharistische Anbetung

Was bedeutet Eucharistische Anbetung?

 
Eucharistische Anbetung nennen wir in unserer Tradition, die Anbetung des Leibes unseres Herrn Jesus Christus, der in der Gestalt der konsekrierten Hostie meist in einem kostbaren Schaugefäß, der Monstranz, auf dem Altar ausgesetzt wird. Eine kleine Begebenheit aus dem 18. Jahrhundert verdeutlicht, was unter der Eucharistischen Anbetung zu verstehen ist. Der Pfarrer von Ars entdeckte in seiner Kirche einen einfachen Bauern, der sich dort stundenlang aufhielt, unablässig den Blick nach vorne zum Altar gerichtet. Auf die Frage, was er hier denn die ganze Zeit über tue, erwiderte der Bauer: „Ich schaue ihn an, und er schaut mich an. Das ist genug.“
 
„Anbeten bedeutet, Jesus ohne eine Wunschliste in der Hand zu begegnen, sondern allein mit dem Wunsch, bei ihm zu bleiben. Es heißt zu entdecken, dass die Freude und der Friede mit dem Lobpreis und der Danksagung wachsen. Wenn wir anbeten, erlauben wir Jesus, uns zu heilen und zu verändern. Durch die Anbetung geben wir dem Herrn die Gelegenheit, uns mit seiner Liebe zu verwandeln, unser Dunkel zu erhellen, uns in der Schwachheit Kraft und in der Prüfung Mut zu verleihen. Anbeten heißt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. … Anbeten bedeutet, sich im Angesicht Gottes des Allerhöchsten klein zu machen, um vor ihm zu erkennen, dass die Größe des Lebens nicht im Haben, sondern im Lieben besteht.“ (Papst Franziskus, 6.01.20)
 

Feste Termine: wöchentlich

Jeden Freitag um 18 Uhr besteht in der Herz Jesu-Kirche in Leimen die Möglichkeit zur Eucharistischen Anbetung. Wir halten gemeinsam rund eine halbe Stunde Stille vor dem Leib des Herrn in Gestalt der konsekrierten Hostie. Im Anschluss daran feiern wir in der Werktagsmesse die Eucharistie.
 

Jährliche Termine - Ewige Anbetung in der Erzdiözese Freiburg

Seit mehr als 150 Jahren ist die Ewige Anbetung in unserem Erzbistum Freiburg eine feste Institution. Erzbischof Hermann von Vicari hatte die Ewige Anbetung im Jahr 1855 eingeführt. Jeweils beginnend mit dem 6. Januar wird immer in einer anderen Pfarrei Jesus Christus in der Heiligen Eucharistie angebetet. Nach dieser Tradition gibt es keinen Tag im Jahr, an dem wir Gott nicht unsere Anbetung schenken. 2020 hat Papst Franziskus am Fest Erscheinung des Herrn auf die Wichtigkeit der Anbetung hingewiesen: „Wenn wir den Sinn der Anbetung verlieren, verlieren wir die Richtung des christlichen Lebens, das ein Weg auf den Herrn hin ist, nicht zu uns selbst.“
 
In diesem Sinn beteiligt sich natürlich auch unsere Seelsorgeeinheit an der Ewigen Anbetung. Die Termine dafür sind der 4. März (Gauangelloch) und der 28. März (in den übrigen Gemeinden der Seelsorgeeinheit).
 
Über die wöchentlichen und jährlichen Termine hinaus integrieren wir die Eucharistische Anbetung in verschiedenste Gottesdienstformen.  
Zu allen Angeboten finden sie die genauen Termine in unserer Gottesdienstübersicht.