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Seelsorgeeinheit - Was ist das?

Die katholische Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen besteht aus den Pfarrgemeinden Herz Jesu - Leimen, St. Aegidius - St. Ilgen, St. Peter - Gauangelloch, St. Laurentius - Nußloch und St. Bartholomäus - Sandhausen. Die Seelsorgeeinheit wird von Pfarrer Bernhard Pawelzik geleitet, ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat gewährleistet dabei die Beteiligung der Katholiken der Seelsorgeeinheit. Zusammen mit dem Team der hauptberuflichen Seelsorger sorgt eine große Zahl von ehrenamtlich engagierten Menschen für ein vielfältiges kirchliches Leben.
 
Seit 1.1.2015 ist auch die römisch-katholische Kirchengemeinde Leimen-Nußloch-Sandhausen errichtet. In Ergänzung zur kirchlichen und pastoralen Einheit "Seelsorgeeinheit" ist das die Körperschaft öffentlichen Rechts, die Rechtsträgerin für alle finanziellen und wirtschaftlichen Belange der katholischen Kirche in Leimen, Nußloch und Sandhausen ist. Während die fünf Pfarreien aus kirchenrechtlicher Perspektive weiterhin bestehen, sind die bisherigen fünf Körperschaften öffentlichen Rechts in der neuen römisch-katholischen Kirchengemeinde aufgegangen.
 
Die Errichtung von Seelsorgeeinheiten in der Erzdiözese Freiburg ist eine Reaktion auf gesellschaftliche Entwicklungen:
  • Die Zahl engagierter Menschen und gläubiger Katholiken wird weniger. Nicht mehr jedes Thema, jedes Anliegen findet auf der Ebene der Gemeinde Resonanz. Gleichzeitig steigt die Bereitschaft, für Themen, die persönlich wichtig sind, etwas weitere Wege als bisher auf sich zu nehmen. Seelsorgeeinheiten sollen deshalb Netzwerke von verschiedenen Orten gelebten Glaubens sein, die zwar nicht mehr allen alles bieten können, sich jedoch gegenseitig bereichern und ergänzen, und so ein vielfältiges Angebot für die Menschen von heute gewährleisten.
  • Die Kirche hat mit einem Mangel an Priestern und anderen hauptberuflichen Kräften zu kämpfen. Durch Kooperation der verschiedenen Dienste unter der Leitung eines Priesters sowie durch Schwerpunktbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen innerhalb einer Seelsorgeeinheit sollen die bestehenden Ressourcen gut genutzt werden.
  • Gleichzeitig versucht die Kirche vor Ort wahrnehmbar und präsent zu bleiben. Die Pfarrgemeinden bestehen weiterhin, werden von Gemeindeteams als "Kirche vor Ort" gestaltet.