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Bericht Konzert Delta Klang Ensemble

Am Sonntag, den 25. Januar 2026 war um 17:00 das Delta Klang Vokalensemble unter seinem Leiter Matthias Claudino zu Gast in der St. Aegidius Kirche in Leimen St. Ilgen.

Dies war das erste von insgesamt sieben Konzerten in der von unserer Kirchenmusikerin Melanie Jäger-Gubelius organisierten Konzertreihe 2026. Melanie Jäger-Gubelius spielte an der Orgel und begleitete den Chor am Klavier, so wie auch Maira Claudino an der Violine.
Das Delta Klang Ensemble ist ein Vokalensemble der Rhein-Neckar-Region mit derzeit 3-4 Sängerinnen bzw. Sängern pro Stimme. Es war nach 2019 und 2025 das mittlerweile 3. Konzert des Chores in St. Aegidius.
Gleich zu Beginn wurde der Titel des Konzertprogramms erfahrbar. Während für die Zuhörer im vollbesetzten Kirchenraum das Licht ausgeschaltet wurde, war der Bereich vor dem Altar für den Chor hell ausgeleuchtet. Mathias Claudino machte in seiner ersten Erläuterung ebenfalls darauf aufmerksam, dass die Besucher des Konzertes gerade im Hellen angekommen waren und nachher im Dunkeln nach Hause gehen würden. Es ging im Programm um Gegensätze, Kontraste und Übergänge.
Gleich im ersten Block gab es eine musikalische Reise durch Länder und Sprachen – vom Baltikum über England und Spanien bis in die USA. Von Englisch, Litauisch über Kirchenslawisch (Orthodox) bis Hebräisch.
Der Chor erfreute mit schönem Klang und sauberer Intonation. Zu keinem Zeitpunkt wurde forciert gesungen, selbst ein Forte wurde sehr sparsam eingesetzt, zum Beispiel bei Arvo Pärt, der in seiner Hymne an Maria aus der musikalischen Tradition der Russisch-Orthodoxen Kirche schöpft.
Der zweite Block beinhaltete das titelgebende Stück des Programms der israelischen Komponistin Daphna Rosenberg. Derselbe Text wird auf Englisch, Hebräisch und Arabisch gesungen. Dies vor dem Hintergrund des Konflikts, zu dessen Überwindung das Stück beitragen will. Die weiteren Stücke dieses Blockes waren Komponisten aus den Vereinigten Staaten gewidmet, darunter die Vertonung eines Gedichtes von Mark Twain zum Tod seiner geliebten Tochter.
Der kurze dritte Block bestand aus zwei kontrastierenden Vertonungen von „Der Mond ist aufgegangen“ (Max Reger und Tilman Jäger) und dem bereits aus dem letzten Jahr bekannten Stück „Trees“, vom Chor wieder sehr schön präsentiert mit Glasharfe.
Jeden Block leitete Melanie Jäger-Gubelius ein mit Orgelmusik von J.S. Bach, J.N. Lemmens und M.E. Bossi.
Das Publikum belohnte Chor und Solisten zurecht mit lang anhaltendem Applaus.
Als Zugabe wurde nochmal das Stück von Arvo Pärt gesungen.
(Bernhard Knoblauch)
 
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